Chor- & Orgelmeile

Orgeln & Organisten

Informationen zu den Orgeln und Organisten der Orgelmeile





17.00 Uhr - Dreikönigskirche / Schuke-Orgel

Im vergangenen Jahr wurde in der Dreikönigskirche Frankfurt der 50. Jahrestag der Einweihung der Schuke-Orgel gefeiert. An der Planung und Disposition der Orgel war Professor Helmut Walcha (Organist von 1946 - 1981) maßgeblich beteiligt. Im Jahr 2003 wurde die denkmalgeschützte Orgel gereinigt und auf den neusten technischen Stand gebracht.

Andreas Köhs

Kantor der Ev.-luth. Dreikönigsgemeinde Frankfurt / Main, Organist, künstlerischer Leiter der Kantorei Sachsenhausen und des Kurt-Thomas-Kammerchores. Köhs wurde 1965 in Siegen geboren, studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und legte dort 1989 das A-Examen ab. Das Aufbaustudium im Fach Orgel absolvierte er an der Hochschule für Musik in Köln bei Peter Neumann, wo er 1992 die Künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung bestand. Nach einem weiterführenden einjährigen Studium in der Orgelmeisterklasse von Frau Prof. Dorthy de Rooij am Königlichen Konservatorium in Maastricht / Holland absolvierte er 1993 das Konzertexamen.





18.00 Uhr - Deutschordenskirche / Klais-Orgel

Die Orgel der Deutschordenskirche verfügt über zwei 25 Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Das klangschöne Instrument wurde 1967 von der Firma Klais im barocken Gehäuse aus dem Jahr 1750 erbaut.

 

Christof Gans

Christof Gans ist seit 1990 Organist an der Deutschordenskirche. Seine musikalische Ausbildung erhielt er unter anderem bei Burkhard Mohr, Fritz-Werner Büchner, Rainer Lille und Franz Lehrndorfer, verbunden mit Studien und Examina an den Musikhochschulen Frankfurt und München.

 


 





19.00 Uhr - Heiliggeistkirche / Walcker-Orgel

Die Orgel der Heiliggeistkirche wurde 1961 von Walcker erbaut. Es handelt sich um dreimanualige Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur. Die Walcker-Orgel mit ihren 40 Registern war eine der ersten mit einer "Spanischen Trompete". Im Jahr 2013 wurde die Orgel von der Meisterwerkstatt Orgelbau Göckel, Mühlhausen/Rettigheim generalsaniert.

Frank Hoffmann

1970 wurde Frank Hoffmann in Frankfurt am Main als Sohn des Kirchenmusikers Herbert M. Hoffmann geboren. Von 1976 bis 1990 war Hoffmann Klavierschüler von Eva-Maria Birke-Steup, ab 1981 war er Schüler an Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main; parallel dazu studierte Hoffmann Orgelstudien bei Herbert M. Hoffmann. Seit 1988 ist er als Organist der Frankfurter Festeburggemeinde tätig. Hoffmann ist stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes des Kirchenmusikvereins Frankfurt am Main e.V. Zahlreiche Verpflichtungen als Organist und Cembalist führten ihn in den letzten Jahren auf Konzertreisen zu nationalen und internationalen Konzertzyklen in zahlreiche deutsche Städte sowie nach Frankreich, Italien, Polen, Ungarn und Finnland. Er wirkte bei mehreren CD-Einspielungen als Organist und Cembalist mit. Hinzu kommen Rundfunk- und Fernsehübertragungen. Seit 2004 ist er Leiter des im Jahr 1951 gegründeten und heute etwa 70 Sängerinnen und Sänger umfassenden Chores Frankfurter Kantatenkreis.





20.00 Uhr - Liebfrauenkirche / Göckel-Orgel

Die Göckel-Orgel wurde am 9. August 2008  in der Liebfrauenkirche eingeweiht. Der Orgelbauer Karl Göckel in Maisch bei Heidelberg gehört zu den Spezialisten des romantisch-symphonischen Orgelbaus.

Peter Reulein

Peter Reulein ist 1966 in Frankfurt am Main geboren. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main studierte er Kirchenmusik bei Wolfgang Schäfer und Uwe Gronostay (Chorleitung). Nach einem Aufbaustudium Orgelimprovisation bei Daniel Roth gewann er mehrere nationale und internationale Wettbewerbe in dieser Disziplin. Seine Chorleiterstudien ergänzte er durch Dirigierkurse bei Eric Ericson und Helmuth Rilling. Von 1991 an war er A-Kirchenmusiker an der Heilig-Geist-Kirche in Frankfurt-Riederwald; seit 2000 ist er Kantor an der Liebfrauenkirche in der Frankfurter Innenstadt, wo er das Vocalensemble, das Collegium Vocale, das Collegium Musicum und den Jugendchor Capuccinis leitet. Überregional bekannt wurde er als Komponist Neuer Geistlicher Lieder. Seit 2002 hat er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main einen Lehrauftrag für "Liturgisches Orgelspiel und Improvisation".





21.00 Uhr - St. Katharinenkirche / Rieger-Orgel

Seit 1990 befindet sich in der Katharinenkirche eine Orgel der österreichischen Firma Rieger aus Schwarzach (Vorarlberg). Sie hat 54 Register mit mechanischer Spiel- und Registertraktur. Die Disposition berücksichtigt sowohl die Anforderungen der barocken als auch der romantischen Orgelliteratur. Da die Rieger-Orgel auf der Empore steht und zudem weiter in den Kirchenraum hineinragt, passt sich ihr Klang wesentlich besser an die Raumakustik an als bei ihrer Vorgängerin. Das Instrument ist deshalb heute eines der beliebtesten und meistgespielten in Frankfurt.

Martin Lücker

Martin Lücker ist Organist an St. Katharinen zu Frankfurt am Main, Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.  Lücker gehört zu den profiliertesten Organisten unserer Zeit. Ausgebildet wurde Lücker unter anderem in Wien durch Anton Heiller. Vier Preise bei Internationalen Orgelwettbewerben legten den Grundstein für eine umfassende Karriere als Konzertorganist, Juror und Lehrer bei Meisterkurse. Orgelkonzerte führten Martin Lücker in viele europäische Länder und nach Nordamerika, an die großen Saalorgeln - etwa im Gewandhaus Leipzig, den Konzerthäusern in Dortmund, Essen und Köln -, aber auch an die Kirchenorgeln bis hin zu den Monumentalinstrumenten im Dom zu Merseburg und St. Sulpice in Paris. Er konzertierte mit dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg, dem Kölner Gürzenichorchester, dem Orchester der Tonhalle Düsseldorf, mit dem Frankfurter Museumsorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Ensemble Modern.





22.00 Uhr - Dom / Klais-Orgel

Die Orgelanlage im Dom zu Frankfurt besteht aus einer Chor- und Hauptorgel. Letztere ist mit ihrem offenstehenden Pfeifenprospekt im südlichen Querhaus des Domes zu finden. Erbaut wurde das neobarocke Instrument als Opus 1109 von der Orgelbaufirma Klais in Bonn. Die Einweihung erfolgte am 11.6.1957. Der Klais-Orgel gingen u.a. Instrumente von Gunzelinus, Krafft, Mertz, Suisse, Mayer und Walcker voraus. Seit 1311 sind so gut wie alle Orgeln mit ihren Erbauern bekannt. Eine Restaurierung und Erweiterung der Hauptorgel sowie ein Chororgelneubau fanden 1994 durch den gleichen Orgelbauer statt. Am 28.8.1994 wurden beide Orgeln durch Bischof Dr. Franz Kamphaus geweiht. Die Hauptorgel umfasst neben den 87 Registern noch 128 Setzer. Sämtliche Musikepochen, vornehmlich die romantisch-symphonische Orgelliteratur, können hier dargestellt werden. Als Besonderheiten sind das Glockenspiel, die Trompeteria (spanische Horizontalpfeifen), die Tuba mirabilis (wunderbares Horn) und die Orgelwalze zu erwähnen. Die Frankfurter Domorgel stellt zur Zeit die größte Orgelanlage Hessens dar und zählt darüber hinaus zu den größten Orgelwerken Deutschlands.

Andreas Boltz

Seit dem 01. Juni 2011 ist Andreas Boltz neuer Dommusikdirektor am Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus. Boltz studierte an der Musikhochschule Würzburg katholische Kirchenmusik. 1989 legte er die Diplom-A-Prüfung und die staatliche Musiklehrprüfung ab, 1992 erwarb er das Meisterklassendiplom für künstlerisches Orgelspiel in der Meisterklasse von Prof. Günther Kaunzinger. Als Organist und Chorleiter spielte er Aufnahmen für ZDF, BR, HR, DLF, ORF, RAI und Radio Catalunya ein. Konzerte als Solist und Begleiter führten ihn in zahlreiche europäische Länder.


 

 

Programm

Das Programm der Chor - & Orgelmeile 2017 steht hier für Sie zum Download bereit.

Programm 2017